Wo bleiben die Versprechungen der Regierungsparteien?
Wie wurde von allen Politikern gewettert!
Was wurde uns versprochen?
Die Banken müssen als Mitverursacher der Finanzkrise zur Kasse gebeten werden, sobald es ihnen wieder besser geht!
Jetzt sprudeln bereits wieder die Gewinne und die Bonuszahlungen, und was tut die Regierung? Nichts!
Nichts steht im Koalitionsvertrag!
Keine Sonderabgabe, keine Finanztransaktionssteuer!
Ja, ja, versprochen, Versprechen gebrochen!
Wieviele Lügen müssen wir uns noch gefallen lassen?
… titelt heute der Südkurier.
Ich meine:
Die Regierung wurde verschaukelt!
Und sie ließ sich angesichts der anstehenden Wahlen verschaukeln!
Zeitungsmeldung im September 2003:
Die ungewöhnlich starke Grippewelle des vergangenen Winters hat in Deutschland rund 16.000 Menschen das Leben gekostet. Damit lag die Zahl weit über dem Durchschnitt von 5000 bis 8000 Grippetoten pro Jahr, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit.
Zeitungsmeldung im Februar 2007:
Das Robert-Koch-Institut geht von jährlich 5000 bis 15000 Grippetoten in Deutschland aus.
Das heißt im Tagesdurchschnitt über das ganze Jahr 13 Tote bis zu 41 Toten! Wenn man davon ausgeht, dass in den Wintermonaten mehr Menschen an Grippe erkranken als in den übrigen Monaten, so sind es in den kommenden Monaten leider wesentlich mehr im Tagesdurchschnitt!
Es wäre daher nichts anderes als fair, wenn die Presse nicht in großen Lettern nur die Anzahl Opfer der sog. Schweinegrippe angeben würde sondern auch die (geschätzte) Zahl der übrigen Opfer.
Und wichtiger wäre es demnach, sich gegen die normale Grippe impfen zu lassen!
Aber das bringt ja der Pharmaindustrie nicht so viel Gewinn!
Der Südkurier titelt heute:
“Böses Erwachen bei den Koalitionsgesprächen
Union und FDP haben nach einem Kassensturz nur einen ganz kleinen Finanz-Spielraum für ihre Regierungspläne festgestellt”.
War die Union nicht bisher an der Regierung? Hat sie es nicht gewusst?
Wurden die Milliarden an die Banken aus der Portokasse bezahlt?
Das Manöver ist allzuleicht zu durchschauen: “Wir wollten ja unsere Wahlversprechen einhalten, aber nach neuesten Erkenntnissen ist das leider nicht möglich (höhere Gewalt)”!
Wie der Südkurier heute berichtet, verbannt Frankreich wegen gesundheitlicher Bedenken Mobiltelefone aus Kindergärten, Grundschulen und der Mittelstufe.
Ausserdem werde die Handy-Werbung verboten, die sich an Kinder unter 14
richtet.
26.08.2009
Der neuerliche Skandal um Gorleben zeigt, wie leicht sich Gutachten/Gutachter manipulieren lassen!
Wer sich die Mühe macht, die zahlreichen kritischen Gutachten und Stimmen renommierter Ärzte zu lesen, kann nur zu dem Schluss kommen, dass dies beim Mobilfunk nicht anders ist!
Da sich kaum jemand (schon gar nicht die Jugend) die Mühe macht, logisch-technische Vorgänge über elektromagnetische Felder zu verstehen, bringt vielleicht folgende Info manche(n) zum Nachdenken:
Eine Musikgruppe aus Duisburg mit dem Namen “Die Bandbreite” veröffentlichte in Youtube ein Videoclip zum Thema Handywahn. Es ist unter dem Stichwort “Handyphob” zu finden.
Direkt neben der bereits vorhandenen Mobilfunkantenne auf dem Volksbankgebäude wurde jetzt auf dem “gelben Haus” eine weitere Anlage errichtet.
Es wird nicht lange dauern, bis weitere Anwohner über gesundheitliche Probleme klagen,
die - wie die Mobilfunkbetreiber behaupten werden - natürlich nicht ihre Ursache in der erhöhten Strahlenbelastung haben!
Frankreich ist in dieser Beziehung weiter, weil vorsichtiger. Nachdem vor kurzem aufgrund eines richterlichen Urteils eine Mobilfunkanlage in Lyon abgebaut werden musste, erging vor wenigen Tagen ein Urteil, dass in Chateauneuf-du-Pape eine Anlage demontiert werden muss!
In beiden Fällen “wegen möglicher Gesundheitsgefahren”. Bei uns spielt dies leider noch keine Rolle - Hauptsache die Anlage verstößt nicht gegen Bauvorschriften!
Wo bleibt die vereinbarte Zusammenarbeit der Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber mit den Kommunen?
Die drei CDU-Abgeordneten im Landkreis Konstanz, MdB Andreas Jung, MdL Veronika Netzhammer und MdL Andreas Hoffmann hatten in dieser Woche die wichtigsten Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber zu einem Gespräch eingeladen. Bei diesem Gespräch sollte es darum gehen, die Betreiber von der Idee eines Bodensee-Mobilfunknetzes zu überzeugen, die von Mobilfunkinitiativen rund um den See getragen wird.
Diese haben kurzfristig das Gespräch abgesagt!
Ein weiteres Beispiel, wie diese Unternehmen berechtigte Anliegen der Bevölkerung und deren Volksvertreter ignorieren.
Im November 2007 versprach der OB, ggf. in erster Instanz gegen den Bau
einer Mobilfunkanlage durch E-plus mitten in Litzelstetten zu klagen.
Jetzt, wo es angebracht wäre, wird gekniffen “mangels Aussicht auf Erfolg”.
Ist heute die Aussicht auf Erfolg geringer als 2007?
Ganz bestimmt nicht, denn es gibt mehr und mehr Beispiele, wo die
Mobilfunkbetreiber in Absprache mit der Gemeinde oder aber auch gerichtlich
gezwungen ihre Anlagen an den Ortsrand verlagern.
Wie schrieb der Südkurier vor einigen Wochen: Sind wir Versuchskaninchen?